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06.10.2020
RATGEBER

Sag dem Chaos Adieu

7 einfache Aufräumtipps

"Hey, wir sind gerade zufällig bei dir in der Nähe und dachten uns, wir schauen mal kurz vorbei. Wären so in einer halben Stunde da. Bis gleich!" Na super: In deiner Wohnung herrscht das komplette Chaos: Auf nahezu jedem Stuhl liegt oder hängt ein Kleidungsstück, Schuhe liegen herum und von der Küche wollen wir gar nicht reden. Sofort geht der Aufräumstress los. Kommt dir bekannt vor? Dann kennst du unsere 7 Aufräumtipps noch nicht. Mit denen hältst du das Chaos erfolgreich von Anfang an in Schach.

 

Tipp 1: Alles hat seinen festen Platz!

Zunächst sei gesagt: Aufräumen ist keine Wissenschaft. Schon gar nicht, seit sich gewiefte Möbelbauer und Designer immer wieder neue und praktische Lösungen einfallen lassen, die Aufräumern das Leben leichter machen. Damit schaffen sie eine essenzielle Basis für die wichtigste Ordnungsregel: Alles hat seinen festen Platz!

Konkret bedeutet das: Du musst für alles einen festen Platz finden. Deine Schlüssel wirfst du nicht irgendwo hin, sondern hängst sie ans Schlüsselregal. Wenn du das mit allen deinen Sachen machst, dann vermeidest du Unordnung.

 

 

Tipp 2: Weniger ist mehr

Die Einhaltung der ersten Regel setzt natürlich voraus, dass die Mengen an Stauraum und unterzubringendem Hab und Gut ausgeglichen sind. Ausmisten ist hier das Stichwort. Die Japanerin Marie Kondo ist Expertin darin und wurde mit ihrer Methode sogar zur Bestseller-Autorin. Ihr Prinzip ist einfach: Ausgemistet wird nach Kategorien, beginnend mit der Kleidung. Dafür nimmst du jedes Kleidungsstück, das du in deiner Wohnung finden kannst, und wirfst es auf einen Haufen. So wird dir erst einmal bewusst, wie viel du überhaupt besitzt. Diesen Haufen gehst du dann Teil für Teil durch und horchst bei jedem in dich hinein, ob es dich glücklich macht. Wenn nicht, kann es weg.

  

Um richtig auszumisten, sollte man sein gesamtes Hab und Gut genau unter die Lupe nehmen – angefangen bei der Kleidung.

 

Um herauszufinden, ob du einen Gegenstand wirklich brauchst, stell dir folgende Frage: Würdest du ihn ersetzen, wenn ihn dir jemand klaut?

 

 

Tipp 3: Stauraum schaffen

Augen auf beim Möbelkauf. Schon beim Einrichten deines Schlafzimmers, Wohnzimmers und Co. stellst du die Weichen dafür, wie ordentlich und aufgeräumt es hier später sein wird. Die Auswahl der richtigen Möbel, die genau auf deine Bedürfnisse abgestimmt sind, ist die halbe Miete. Individuell anpassbare Systeme wie yourJOYce (Marke rauch ORANGE) eignen sich dafür perfekt. Mit den vielen praktischen Innenelementen lässt sich zum Beispiel der Inhalt eines Kleiderschranks kinderleicht organisieren.

 

 

Eine weitere Stauraum-Idee, die jedoch oft ungenutzt bleibt, bietet das Bett. Dabei ist das auch noch eine besonders platzsparende Option. Schließlich steht das Bett sowieso da.

  

 

 

Tipp 4: "Der Stuhl" muss weg

Gehörst du auch zu denjenigen, die für ihre getragenen Klamotten dem Prinzip folgen: zu gut für den Wäschekorb, zu schlecht für den Schrank – willkommen auf "dem Stuhl"? Das ist zwar bequem, hat aber einen Haken: Es sieht immer unordentlich aus. Deshalb trenne dich von "dem Stuhl" und stehe zu deiner Entscheidung. Können die Kleidungsstücke noch einmal getragen werden, dann räume sie wieder an ihren Platz in den Schrank.

  

In vielen Schlafzimmern zu Hause: "der Stuhl" für getragene Kleidungsstücke. Von ihm solltest du dich verabschieden!

 

 

Tipp 5: "Heiße Zonen" bestimmen

Der Gedanke, der hier dahintersteckt: Eine "heiße Zone" kann eigentlich niemals unordentlich werden. Stell es dir bildlich vor. Der Bereich, den du zu einer heißen Zone erklärst, ist immer nur für die aktuelle Tätigkeit, die du dort ausübst, kalt. Ist die Tätigkeit abgeschlossen, fängt sie wieder Feuer und alles, was sich dann noch dort befindet, verbrennt. Als Beispiel: Dein Esstisch ist eine heiße Zone. Solange du dort isst, hat alles, was du dafür brauchst, auf dem Tisch seine Daseinsberechtigung. Bist du fertig mit Essen, wird der Tisch aber wieder zur heißen Zone und alle Gegenstände müssen weggeräumt werden!

   

Heiße Zonen sind nur für vorher festgelegte Tätigkeiten reserviert – und funktionieren ähnlich wie das Reservierungsprinzip im Restaurant. Der Platz ist für alle anderen Gäste tabu und nur die Gegenstände, die für die Tätigkeit benötigt werden, befinden sich dort.

 

 

Tipp 6: Nie leer gehen!

Dieses Credo aus der Gastronomie lässt sich auch in den eigenen vier Wänden prima umsetzen und zeigt sofort Wirkung. Schau dich dazu einfach immer kurz um, bevor du ein Zimmer verlässt, ob du irgendetwas entdeckst, was nicht an seinem Platz ist, und nimm es mit. Da du den Weg ohnehin machen wolltest, bedeutet das keinerlei Mehraufwand. Übrigens: Wer Tipp 1 "Alles hat seinen festen Platz!" befolgt, vermeidet Unordnung schon im Vorfeld.

  

Nutze jede Gelegenheit, wenn du einen Raum wechselst, um Dinge wieder an ihren Platz zurückzubringen.

 

 

Tipp 7: Nicht rückfällig werden

Wer erfolgreich ausgemistet und aufgeräumt hat, der freut sich erst mal über den neu gewonnenen Platz und luftig freie Flächen. Allerdings verführen die auch gerne dazu, wieder neu belegt zu werden. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Sammlertricks zu durchschauen. Besonders beliebt: Müll aufbewahren, weil man daraus noch etwas basteln könnte. Doch dagegen hilft eine einfache Faustregel: Wenn du in den vergangenen sechs Monaten nichts daraus gebastelt hast, war dieser Gedanke eine reine Selbsttäuschung. Du kannst dich also ruhig von dem Plunder befreien, ohne dass du ihn vermissen wirst.

  

Alles eine Frage der Gewohnheit

Du siehst: Vieles, was dabei hilft, die eigenen vier Wände in Ordnung zu halten, hat mit Gewohnheiten zu tun. Bald wirst du merken, wie schnell sie in Fleisch und Blut übergehen – und dann läuft alles fast von selbst. Und falls es doch mal nötig sein sollte, eine Aufräumaktion zu starten, fange am besten klein an und konzentriere dich nur auf einen bestimmten Bereich, wie z. B. den Kleiderschrank. So siehst du schneller Erfolge und bleibst motiviert, um dich häppchenweise weiter vorzuarbeiten.

 

Dachschrägen und verwinkelte Räume machen es dir schwer, passende Möbel zu finden, um Stauraum zu schaffen? Dann ist unser flexibles und modulares Schranksystem Shuffle genau das Richtige.