Diese Seite verwendet Cookies. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Nähere Informationen finden Sie hier: Privatsphären und Cookie Policy.

18.02.2021
RATGEBER

Entspannt wohnen

Mach’s dir gemütlich

Ein gemütliches Zuhause zum Wohlfühlen, das wünschen wir uns doch alle. Vor allem in Phasen mit Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, in denen wir umso mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen. Mit der richtigen Atmosphäre zu Hause kann draußen jedoch ein noch so wilder Sturm toben. Hier fühlst du dich geborgen und die Welt darf ruhig mal für einen Moment vor der Haustür warten – du bist später wieder für sie da. Aber was macht ein Zuhause überhaupt so gemütlich? Und wie kann man am besten für eine wohlige Atmosphäre in den eigenen vier Wänden sorgen? Wir zeigen dir Einrichtungstipps, mit denen du es dir richtig schön gemütlich machen kannst.

 

Die Natur macht es vor

Was unsere Vorfahren schon vor Tausenden von Jahren um sich herum positiv wahrnahmen, wirkt auch heute noch beruhigend auf uns: Etwas Natur in den eigenen vier Wänden kann das Wohlbefinden steigern. Du musst dir aber nicht gleich einen ganzen Dschungel ins Haus holen. Ein paar grüne Zimmerpflanzen reichen aus. Sie sehen schön aus und helfen gleichzeitig, das Raumklima zu verbessern. 

  

 

Folgende Pflanzen sind robust und pflegeleicht:

  • Beim Einblatt kannst du wenig falsch machen. Auch wenn du mal zu viel oder zu wenig gegossen hast – diese Pflanze verzeiht es dir. Wenn sie Wasser braucht, lässt sie zwar ihre Blätter hängen, genauso schnell richten sie sich aber auch wieder auf, wenn du sie gießt.
  • Zamien sind relativ anspruchslos und gelten als fast unzerstörbar. Bei normaler Zimmertemperatur und ohne direktes Sonnenlicht sind sie schon zufrieden. Ab und zu ein Schluck Wasser – mehr brauchen sie nicht.
  • Grünlilien sind nicht umsonst der Klassiker unter den Zimmerpflanzen. Sie sind pflegeleicht und fühlen sich fast in jedem Raum wohl, so lange sie ausreichend Licht, aber kein direktes Sonnenlicht abbekommen. Das Tolle an der Grünlilie ist vor allem ihre reinigende Wirkung. Sie filtert eine Vielzahl an Schadstoffen aus der Luft.
  • Orchideen eignen sich unter anderem perfekt fürs Schlafzimmer. Denn sie geben – anders als viele andere Pflanzen – nachts Sauerstoff statt Kohlendioxid ab. Bogenhanf und Aloe vera zum Beispiel können das auch. Die Orchidee wird allerdings nicht normal gegossen, sondern etwa einmal in der Woche für ungefähr fünf Minuten ins Wasser gestellt.

 

 

Das Auge chillt mit – beruhigende Farben

Naturnahe Elemente können aber auch in anderen Bereichen Gestalt annehmen, zum Beispiel durch Farben. Inwiefern sich verschiedene Farben auf unser Unterbewusstsein auswirken können, zeigt ein kleiner Exkurs in die Farbpsychologie.

  • Blautöne erinnern uns an Wasser und den Himmel. Sie stehen für Wahrheit, Beständigkeit und Seriosität und vermitteln so ein Gefühl von Sicherheit. Wohnraumexperten empfehlen sie deshalb zum Beispiel fürs Schlafzimmer, weil sie beruhigen und für Entspannung sorgen.
  • Der Absatz über die Zimmerpflanzen hat es schon angedeutet: Grüne Farben bringen wir gedanklich direkt mit Natur in Verbindung – saftige Wiesen, üppige Bäume. Das beruhigt und verbreitet eine harmonische Stimmung.
  • Rosa steht in der Farbpsychologie für Hoffnung. Experten sagen der Farbe nach, dass sie für innere Ruhe sorgt und Aggressionen abbauen soll. Nicht umsonst reden wir sprichwörtlich von der rosaroten Brille, wenn wir etwas nur von der guten Seite betrachten und Probleme oder Kritikpunkte ausblenden.
  • Licht, Ruhe und Klarheit – das assoziieren wir mit purem Weiß. Aber Vorsicht: Diese Nichtfarbe ist zwar neutral, kann aber auch schnell kühl wirken. Pastelltöne – also Farben, die einen gewissen Weiß-Anteil haben – wirken dadurch aber generell sanfter.

 

So hat jede Farbe ihre spezielle Wirkung auf unser Gemüt. Es kann also nicht schaden, sich vor dem Farbenkauf auch in diese Richtung zu informieren. Ein Tipp: Setze maximal drei verschiedene Farben in einem Raum ein – egal ob als Wand-, Möbel- oder Dekofarbe. Ansonsten wird es schnell zu unruhig.

  

Mit kleineren Elementen kannst du dein Farbschema auch gut spontan variieren und deine Dekoration je nach Jahreszeit saisonal anpassen.

 

 

Hol die Kuscheldecke raus

Willst oder darfst du deine Wände nicht farbig streichen? Kein Problem: Es gibt auch andere Möglichkeiten, farbliche Akzente zu setzen. Heimtextilien eignen sich hier perfekt und steigern automatisch den Gemütlichkeitsfaktor. Ist ja auch logisch, denn wo würdest du lieber sitzen: auf einem blanken Holzstuhl oder auf einem mit Sitzkissen? Stoffe wirken von Natur aus wärmer und angenehmer als glatte und harte Oberflächen – nicht nur im direkten Kontakt, sondern auch fürs Auge. So können Kissen, Teppiche, Wolldecken und Vorhänge jeden Raum etwas wärmer und weicher erscheinen lassen. Bodenlange Vorhänge machen es natürlich noch behaglicher als kurze. Doch ob kurz oder lang: Sie bieten vor allem eins – Privatsphäre.

  

 

 

Der gemütlichste Ort im Haus

Keine Frage, das sollte das Schlafzimmer sein. Immerhin verbringst du hier geschätzt ein Drittel des Tages, um neue Energie zu tanken und dich fallen zu lassen. Darum ist die richtige Atmosphäre hier besonders wichtig. Verwandle dein Schlafzimmer von einem Funktionsraum, der bisher nur fürs Schlafen gedacht war, in eine Relax-Oase, in der du dich auch tagsüber wohlfühlst. Mit ein paar kleinen Tipps geht das ganz einfach. Und noch besser: Die meisten Tipps  lassen sich auch prima in anderen Räumen anwenden.

  

Wer kann seinem Bett beim Anblick eines so üppigen Kissen-Arrangements schon widerstehen?

 

Auch hier sind wir wieder bei Polstern, Kissen und Decken. Mit verschiedenen Dekokissen kannst du dein Bett tagsüber schön in Szene setzen. Ein gepolstertes Kopfteil wie bei unserem Modell Lito lädt außerdem dazu ein, sich hier auch mal tagsüber zum Lesen oder Surfen niederzulassen. Deine Bettwäsche kannst du unter einer Tagesdecke verschwinden lassen. Das macht es aufgeräumter und schützt vor Schmutz. Denn auch Ordnung schafft Gemütlichkeit.

Ein angenehmer Lavendelduft auf dem Kopfkissen ist für viele der perfekte Begleiter auf dem Weg ins Land der Träume. Im Handel findest du den Duft sogar extra für diesen Zweck in kleinen Sprühflakons. Wenn dich der Geruch von Lavendel allerdings nicht so überzeugt, steht dir die große Welt der Raumdüfte offen. Grundsätzlich gilt hier: Der richtige Geruch ist der, der dir gefällt. Dass wir uns über die Nase orientieren, wurde uns ja quasi in die Wiege gelegt und hat großen Einfluss darauf, mit welchen Gerüchen wir uns sicher und geborgen fühlen.

 

 

Let it shine

Mindestens genauso entscheidend für den Gemütlichkeitsfaktor ist die Beleuchtung. Ein taghelles Arbeitslicht lädt kaum zum Relaxen ein. Gemütliche „Höhlenstimmung“ lässt sich durch Kerzen oder mehrere, dezentrale Lichtquellen im Raum erzeugen: Lichterketten, Flaschenlichter, große und kleine Stehlampen, dimmbare Deckenleuchten usw. Wer in einem Smarthome wohnt, hat’s da leicht. Hier lassen sich alle Lampen zentral steuern und sogar an die Situation angepasste Beleuchtungspläne festlegen.

  

Die Abstellfläche am Kopfende des Stauraumbetts Scala kann auch zur Dekoration mit Kerzen dienen.

 

Ein knisterndes Kaminfeuer ist natürlich der Inbegriff der Gemütlichkeit. Wer keinen Kaminofen hat, kann sich mit Kerzen helfen. Sicherheit geht jedoch vor. Wenn du jemand bist, der zur Vergesslichkeit neigt, solltest du vielleicht lieber auf LED-Kerzen zurückgreifen. Dann macht es auch nichts, wenn du den Raum verlässt und die Kerze noch an ist. Außerdem wirken neuere LED-Modelle aus Echtwachs mit flackernder „Flamme“ täuschend real.

 

 

Hygge: von der Einrichtung zum Lebensgefühl

Ob das Bett im Schlafzimmer, Tisch und Stühle im Esszimmer oder andere Möbel – aus Holz gefertigt sorgen sie automatisch für heimeliges Ambiente. Darum spielen Naturmaterialien auch im Hygge-Wohntrend eine große Rolle. „Hygge“ kommt aus dem Norwegischen beziehungsweise Dänischen und beschreibt die Sehnsucht nach Komfort, Gehaltenwerden, Gebundensein und Geborgenheit. Der Stil zeichnet sich durch helle Farben, schmeichelnde Texturen, warme, indirekte Beleuchtung und skandinavisches Design aus.

  

 

Für das richtige Hygge-Gefühl beschränken sich die Skandinavier aber nicht nur auf die Einrichtung. Es ist vielmehr ein ganzer Lebensstil, der für mehr Glück und Wohlbefinden sorgen soll. Eine Tasse leckerer Kakao am Nachmittag kann genauso dazu zählen. Oder die passende Musik. Probiere es doch mal aus: Sicher hat auch dein Musik-Streamingdienst schon eine Chill-out-Playlist für dich im Angebot, die genau deinen Vorlieben entspricht. Oder du stöberst einfach mal in den Playlisten anderer Nutzer für neue Inspiration – und machst es dir dabei jetzt richtig gemütlich!