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29.09.2020
Wohntrend

Downsizing liegt im Trend

Stilvoll Wohnen im Alter

"Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an…" Wenn du dich bei diesem Lied von Udo Jürgens angesprochen fühlst, dann solltest du definitiv darüber nachdenken, wie du das dritte Drittel deines Lebens gestalten möchtest. Denn je nachdem, was du vorhast, werden deine Wohnung und die Einrichtung anders aussehen. Noch keinen Plan? Kein Problem! Wir helfen mit unseren 3 Checklisten beim Nachdenken!

 

Checkliste 1

Bleiben oder umziehen?

Der größte Schritt ist mit Sicherheit, das Haus, die Wohnung oder gar die gewohnte Umgebung zu verlassen. Willst du das? Muss das sein? Ein paar Denkspiele helfen, Klarheit zu schaffen:

 

  • Du lebst in einem Haus und die Kinder sind ausgezogen? Dann frage dich:

    • Kommen bald Enkel und brauchen den Platz?
    • Kommen die Kinder und ihre Familien regelmäßig zu Besuch? 
    • Möchte ich den Trubel? 
    • Kann ich mir das Haus noch leisten?
    • Will ich die Haus- und Gartenarbeit noch über Jahre selbst machen?
    • Bin ich fit, und das Treppensteigen ist kein Problem?
    • Bietet das Haus die Möglichkeit, sich bei Bedarf auf eine barrierefreie Ebene zurückzuziehen?
    • Kann bzw. will ich überflüssige Räume vermieten?
    • Ist das Haus in einem guten Zustand und muss nicht in den nächsten Jahren aufwendig saniert werden (z. B. Dach, Heizung etc.)?

Du beantwortest die meisten Fragen mit NEIN? Dann solltest du darüber nachdenken, dich zu verkleinern!

  • Du lebst in einer Wohnung mit leeren Kinderzimmern. Dann frage dich:

    • Ist die Anzahl der Zimmer passend für mich?
    • Will ich die Zimmer der Kinder erhalten? Räume zu Gäste-, Lese- oder TV-Zimmer umfunktionieren?
    • Hat das Haus einen Aufzug?
    • Sind Einkaufsmöglichkeiten und eine gut erreichbare Gesundheitsversorgung vorhanden?
    • Kann ich Bus- und Bahn gut erreichen?
    • Ist die Wohnung barrierefrei oder lässt sie sich mit überschaubarem Aufwand umrüsten (z. B. das Bad)?

Du beantwortest die meisten Fragen mit JA? Dann kannst du in deiner gewohnten Umgebung bleiben – wenn du das willst!

 

 

Checkliste 2

So wird die Seniorenwohnung praktisch und schön zugleich

 

Einfach praktisch: barrierefreier Flur mit Sitzgelegenheit und raumsparender Garderobenkommode (Modell 20up von rauch BLACK).

 

Egal, ob im alten Haus oder in der neuen Wohnung: Als älteres Paar – oder auch als Single – hast du ganz andere Bedürfnisse in Sachen Einrichtung. Und vielleicht auch neue Wünsche. Unsere Tipps helfen, dir über diese Fragen klar zu werden:

 

  • Flur/Wohnungseingang:

    • Sorge für eine Sitzgelegenheit und einen langen Schuhlöffel an der Garderobe, um Schuhe bequem und unfallfrei an- und ausziehen zu können.
    • Entferne alle Möbelstücke, die einen freien Durchgang behindern.

 

 

Die edle Kommode der Serie 20up (rauch BLACK) ist ein schöner Hingucker und praktisch zugleich.

 

 

  • Wohnzimmer:
    • Du wirst in den kommenden Jahren viel mehr Zeit zu Hause verbringen. Richte dir eine Oase mit gemütlichen Ecken ein. Mit frischer Farbe und bewusst gesetzten Deko-Elementen – zum Beispiel im angesagten Farbton Gold – wirkt das alte Zuhause wie neu und doch vertraut.
    • Tausche in die Jahre gekommenes Mobiliar mit Elementen aus, die gut erreichbar und bedienbar sind. Zum Beispiel statt der hohen Schrankwand schranktiefe Kommoden wie bei unserem Modell 20up.
    • Mix doch mal deine Lieblingsstücke wie einen schönen Sekretär mit modernen Möbelstücken und farbiger Deko – zum Beispiel in dezentem Pastell.
    • Schaffe Platz zwischen den Möbeln, damit du dich später auch mal mit einer Gehhilfe oder gar einem Rollstuhl gut bewegen kannst.
    • Teppiche sind Stolperfallen – und aufwendig zu reinigen. Willst du auf Teppiche nicht verzichten, müssen sie rutschsicher sein.
    • Sorge für gute Beleuchtung und Leselampen.
    • Sessel und Sofa müssen so hoch sein, dass du bequem aufstehen kannst. Armlehnen helfen ebenfalls beim Aufstehen. Zu kurze Rückenlehnen sind auf Dauer anstrengend.

 

 

Mit einer Höhe von 49 Zentimetern ist das Bett aus der Serie 20up (Marke rauch BLACK) ideal für die seniorengerechte Wohnung - und für alle, die gerne gut schlafen.

 

 

  • Schlafzimmer:
    • Auch wenn ältere Menschen angeblich weniger schlafen: Das Bett ist das Möbel schlechthin. Nur wer eine erholsame Nacht hinter sich hat, kann den Tag genießen. Zwei wichtige Punkte dabei: die Sitzhöhe und die Matratze. Achte auf eine Sitzhöhe von mindestens 45 Zentimetern – und teste die Matratze vor dem Kauf! Übrigens: Mindestens alle zehn Jahre sollten Matratzen ausgetauscht werden.
    • Wenn du dein Schlafzimmer neu einrichtest, verzichte auf deckenhohe Schränke. Die oberen Regale erreichst du irgendwann nicht mehr – und auf Leitern solltest du auf keinen Fall steigen! Kleidung lässt sich wunderbar auch in schranktiefen Kommoden unterbringen, sogar Hemden und Blusen wie unsere Kommode Modell 20up zeigt.

 

 

Die halbhohe, schranktiefe Kommode (Modell 20up) ist erreichbar ohne Brücken oder Leiter.

 

 

  • Bad:
    Falls du nicht bereits ein modernisiertes, barrierefreies Bad hast, ist es ratsam, hier zu investieren. Oder mit dem Vermieter zu sprechen. Beraten lassen kannst du dich von einem Sanitärfachhändler. Zuschüsse gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Eine komplette Badsanierung dauert etwa eine Woche. Die wichtigsten Punkte sind:

    • eine bodengleiche Dusche mit Sitzgelegenheit und Handbrause
    • rutschfeste Matten für Dusche und Badewanne
    • Ausstiegsgriffe an der Badewanne
    • eine höhere Toilette idealerweise mit Duschfunktion
    • wenige, gut erreichbare Möbel mit vollausziehbaren Schubladen

 

 

 

Hier gibt es Geld vom Staat

 

Wer Umbauten plant, die der Barrierefreiheit im Alter dienen, kann Zuschüsse bei der staatlichen Förderbank KfW beantragen. Bis zu 6.250 Euro gibt es für den "Abbau von Barrieren und mehr Wohnkomfort" sowie bis zu 1.600 Euro für besseren Einbruchschutz. Die Zuschüsse können, unabhängig vom Alter übrigens, online beantragt werden.

 

 

 

Checkliste 3

Jetzt ausmisten!

Neue Möbel oder neue Wohnung? Wenn du einen neuen Lebensabschnitt planst, dann solltest du Ballast abwerfen! Und am besten gleich damit anfangen. Selbst wenn es bis zur Rente oder zum Umzug noch ein paar Jahre hin sind. Wenn der Möbelwagen kommt, ist es definitiv zu spät.

  • Kinderzimmer:

    • Auch wenn es einem grausam vorkommt: Bitte deine Kinder, ihre Kinderzimmer aufzulösen. Das Leben geht trotzdem weiter (nur eben die Kindheit nicht). Die schönsten Stücke dürfen sie mitnehmen oder sie werden in die neue Einrichtung integriert.

  • Keller/Dachboden/Hobbyraum:

    • Was für ein Graus? Dann lass doch einen Entrümpelungsdienst kommen! Es gibt auch karitative Einrichtungen, die das übernehmen. Vorteil: Für die Entrümpler hängen nicht Jahre voller Erinnerungen an dem Krempel. Ein Garagenflohmarkt kann auch Spaß machen. Bedeutet aber, dass du selbst ausräumen musst.

  • Bücher/Deko:

    • Stell dir die Frage: Was würde ich auf eine einsame – sehr kleine – Insel mitnehmen? Wahrscheinlich bleibt da nicht viel. Der Rest darf auf den Flohmarkt oder zu einer karitativen Einrichtung. Vielleicht hat ja auch eines deiner Kinder Lust, die Sachen online zu verkaufen.

  • Kleiderschrank:

    • Regel 1: Alles, was du seit einem Jahr nicht mehr getragen hast, kann weg!
    • Regel 2: Kommt ein Stück, geht ein Stück!
    • Noch mehr Aufräumtipps gibt’s hier!