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Betten

Persönliche Angaben und genügend Zeit sind beim Beratungsgespräch äußerst wichtig. Zu beachten sind: Personengewicht, Schlafgewohnheiten z. B. Seitenschläfer, Raumklima, Qualitätsansprüche.

Bettkopfteile

Bettkopfteile sind oft designorientiert und deshalb nur begrenzt belastbar. Es ist bereits beim Kauf zu klären, ob das Bettkopfteil als Rückenlehne verwendet werden soll bzw. geeignet ist.

Elektrische Bauteile

Alle elektrischen Installationen entsprechen den jeweils gültigen Normen (VDE/CE/MM usw.). Die zu verwendenden Leuchtmittelstärken sind auf den Lampenfassungen angegeben. Um die Brandgefahr zu vermeiden, achten Sie bitte auf folgende Hinweise:

  • Halten Sie die max. Wattage ein
  • Decken Sie die Leuchtmittel nicht ab und stellen sie sicher, dass das Leuchtmittel nicht an Möbelteilen anliegt.
  • Achten Sie darauf, dass kein Hitzestau entsteht

Glas (allg. Beschaffenheit)

Im Floatverfahren hergestelltes Glas entspricht den EU-Normen und der DIN 1249. Bei polarisiertem Licht sind „Irisationserscheinungen“ wie leichte Wolken, Ringe, Schlieren oder Ziehfehler in den Spektralfarben physikalisch bedingt und unvermeidbar. Kleine Kratzer, Blasen, Glastrübungen sowie leichte Unregelmäßigkeiten im Bereich der Kanten und ähnliches können im Glas vorhanden sein, sind nicht vermeidbar und stellen somit keine Mängel da. Glasflächen sind kratzempfindlich, scharfkantige Gegenstände dürfen nicht ohne Schutz abgestellt oder gezogen werden. Die Pflege erfolgt mittels handelsüblicher Glasreiniger. Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) zeichnet sich insbesondere durch erhöhte Schlagfestigkeit aus. Diese Schlagfestigkeit wird durch eine spezielle Behandlung, die „Vorspannen“ genannt wird, erreicht. Es ist wie jedes Glas nicht kratzfest. Im Falle von Glasbruch entstehen bei Sicherheitsglas sehr kleine Glaspartikel, die nicht scharfkantig sind (wie bei Autoscheiben). Die Schlagfestigkeit im Kantenbereich ist bei Sicherheitsglas eingeschränkt. Bedingt durch die hohen Temperaturen beim Härten kann es zu kleinen Unebenheiten, Einschlüssen und Verbrennungen kommen. Die Belastbarkeit von Glas, Glaseinlageböden etc. ist begrenzt, bitte beachten Sie die Belastungsgrenzen.

Rauch-Belastungstabelle (PDF – 0,2 MB)

Glas- Farbabweichungen/Eigenfarbe

Die Eigenfarbe eines jeden Glases ist abhängig von der Scheibendicke, dem Herstellungsverfahren und der Zusammensetzung des Glasgemenges und ist daher je nach Glashütte unterschiedlich. Eingefärbte oder beschichtete Gläser können ebenfalls Farbtoleranzen aufweisen. Glasbeschichtungen führen zu Farbveränderungen der Umgebung (z.B. Vorhänge, etc.). Solche Farbabweichungen oder Farbunterschiede bei gefärbtem oder farbig beschichtetem Glas, stellen keinen Mangel dar. Chargenabhängige Farbabweichungen sind somit möglich.

Hochglanzfronten

Schönheit, Eleganz, Wertigkeit und vieles mehr wird mit „Hochglanz“ verbunden. Bei richtiger Handhabung sind Hochglanzfronten viel unempfindlicher als angenommen. Zu den warentypischen Eigenschaften, je nach Material und Verarbeitung, zählen dabei jedoch u. a. ein kaum sichtbarer Orangenhauteffekt, leichte unterschiedliche Farbschattierungen an Oberflächen und Kanten je nach Lichtquelle und Lichteinfall (Gegenlicht). Dazu kommt im Gebrauch eine gewisse Oberflächenpatina, ähnlich wie beim Auto.

Lichtechtheit (Lichteinwirkung bei Möbeln)

Als Lichtechtheit bezeichnet man die Resistenz von einem Material gegenüber der Einwirkung von Licht (insbesondere Sonnenschein, Tageslicht, Halogen-Beleuchtung usw.) Solche Lichtquellen und insbesondere Sonnenlicht verändern Oberflächen, speziell Holzoberflächen, Naturmaterialien (z. B. Baumwolle) oder Leder. Diese Art von "Sonnenbrand" führt durch den chemischen Aufbau zu Farbveränderungen. Naturhölzer können nachdunkeln oder vergilben, gebeizte Hölzer können ausbleichen. Möbel müssen vor extremer Lichteinwirkung geschützt werden, da eine „absolute“ Lichtechtheit nicht zu erreichen ist. Die Urgewalt der Sonne verändert alle Materialien! Besondere Vorsicht ist deshalb in hellen Südzimmern mit viel Glas geboten, dort sollten bei direkter Sonneneinstrahlung Vorhänge oder Jalousien geschlossen werden, da sonst eine Oberfläche schon nach relativ kurzer Zeit an den beschienenen Stellen heller oder dunkler werden kann. Solche „farblichen Veränderungen“ haben allerdings auf den Gebrauch oder die Lebensdauer keinen Einfluss.

Möbelfüße und Fußbodenschutz

Für den Schutz seines Fußbodens bzw. Fußbodenbeläge ist der Käufer verantwortlich. Die industrielle Serienfertigung sieht jeweils ihren modellspezifischen Standard vor. Um die unterschiedlichen Böden vor Kratzern oder Beschädigungen zu schützen müssen unter unseren Fußvarianten evtl. gesonderte Schutzunterlagen z. B. Filz-, Kunststoff-, Gummi- oder sonstige Gleiter angebracht werden.

Montage

Um Kratzer am Möbel bzw. den Möbelteilen zu vermeiden, legen Sie diese bitte bei der Montage auf einen geeigneten weichen Untergrund!

Bitte verwenden Sie nur die beigefügten Beschläge bzw. Einzelteile. Montieren Sie bitte nach den vorgesehenen Montageschritten auf der Montageanleitung. Bei Nichtbeachtung können Sie Ihre Gewährleistungs- bzw. Garantieansprüche verlieren!

Nur bei lot und waagerechter Aufstellung ist die einwandfreie Funktionstüchtigkeit Ihres Möbelstücks gewährleistet. Gegebenenfalls müssen Sie die Standflächen so ausrichten, dass das Möbel anschließend sicher und ohne zu wackeln steht!

Schränke, etc. sollten Sie aus Sicherheitsgründen an der Wand befestigen.

Alle Schubkästen und Auszüge sind durch mitgelieferte Beschlagteile gegen Herausfallen zu sichern.

Die im Werk vorjustierten Türen müssen ggf. auf Grund örtlicher Gegebenheiten neu ausgerichtet bzw. eingestellt werden. Türen bitte nicht weiter als 90° öffnen. Hiervon ausgenommen sind spezielle 180°-Scharniere.

Die Einlegeböden (W-Fächer) beim Einlegen bzw. Entfernen nicht verkanten, da dies zur Beschädigung anderer Möbelteile führen kann. Ebenfalls können scharfkantige bzw. spitze Gegenstände, sowie hartes Aufsetzen zur Beschädigung oder Glasbruch führen.

Neumöbelgeruch / Emissionen

Wenn neue Möbel unangenehm riechen, bekommen die meisten Menschen ein ungutes Gefühl. Woher soll man wissen, ob der Geruch ungesund oder harmlos ist. Neue Einrichtungen haben in der Regel einen Eigengeruch. In den ersten Wochen nach der Montage verliert sich der Geruch durch regelmäßiges Lüften (dreimal täglich ca. 10 Minuten Stoßlüftung). Beim Möbelkauf können Sie sich an zuverlässigen Prüfsiegeln wie dem „RAL-Gütezeichen für Möbel“ orientieren. Bei so gekennzeichneten Möbeln kann man sich zum Beispiel darauf verlassen, dass der vom Gesetzgeber als unbedenklich eingestufte Formaldehyd Grenzwert weit unterschritten wird.

Rollen

Rollen sind serienmäßig für Teppichböden geeignet/vorgesehen. Bei Laminat-, Kork- und Parkettböden empfehlen wir den Einsatz von Hartbodenrollen und zusätzlich eine Bodenschutzmatte! Im Falle der Nichtbeachtung können wir keine Haftung für eventuell entstandene Schäden übernehmen.

Technische Änderungen

Wir behalten uns technische Änderungen/Modellabweichungen vor.

Wandbefestigung

Bei der Planung von Möbeln und Einrichtungen ist die „Tragfähigkeit“ des Wandmaterials von äußerster Wichtigkeit für die Sicherheit. Der Verkäufer und Monteur muss deshalb unbedingt bereits bei der Planung bzw. vor der Montage wissen, welche Wandmaterialien in einer Wohnung vorhanden sind. Im Zweifelsfall muss in Absprache mit dem Hausbesitzer, Vermieter, Verwalter etc. oder durch die Monteure eine Probebohrung durchgeführt werden.

Werkzeuge

Nur die vom Hersteller vorgeschriebenen Beschläge, Werkzeuge und Materialien verwenden. Wird das nicht beachtet, erlischt in der Regel die Garantie. Im Zweifelsfall fragen Sie die Fachleute.

Buchempfehlung

Neuauflage der RAL-GZ 430: DGM erhöht Qualitätsanforderungen an Möbel

19.01.2016
Fürth. Zum wiederholten Mal hat die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) jetzt ihre Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430 aktualisiert. „Mit der Neuauflage setzt die DGM auch in 2016 ihren konsequenten Weg fort, Verbrauchern höchste Möbelqualität zu garantieren und Möbel mit dem RAL-Gütezeichen ,Goldenes M‘ zu kennzeichnen“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning. Bereits seit 1963 macht es sich die Gütegemeinschaft zur Aufgabe, den Verbraucher beim Möbelkauf an die Hand zu nehmen und ihn auf nachweislich hochwertige Produkte hinzuweisen. Die inzwischen mehr als 115 DGM-Mitgliedsunternehmen – Möbelhersteller und Zulieferbetriebe aus dem In- und Ausland – verpflichten sich zur Einhaltung der RAL-GZ 430 und müssen diese in unabhängigen Prüfinstituten regelmäßig nachweisen.

Neue Entwicklungen in der Gesetzgebung, Technik und Normung von Möbeln, gerade aber auch steigende Verbrauchererwartungen an das Konsum- und Kulturgut Möbel machen eine regelmäßige Anpassung der RAL-GZ 430 notwendig. „Die bewährten allgemeinen Güte- und Prüfbestimmungen bleiben dabei erhalten, werden aber in Teilbereichen erweitert und ergänzt“, erklärt Winning. Allgemein beziehen sich die Anforderungen der DGM im Qualitätssystem des RAL nicht nur auf Langlebigkeit und einwandfreie Funktion von Möbeln, sondern schließen auch die Sicherheit des Verbrauchers, seine Gesundheit und die Umweltverträglichkeit der Produktion mit ein.

Wie schon bei der letzten Aktualisierung in 2013 standen daher die Themen Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit von Möbeln auch dieses Mal besonders im Fokus der DGM. Die Neuauflage enthält einen umfangreichen Anforderungskatalog mit den Aspekten Materialeinsatz, Energie- und Ökobilanz, Gesundheitsschutz sowie sozialverantwortliche Unternehmenskultur. Im Bereich Wohngesundheit wurden unter anderem die Anforderungen für an Möbeln verarbeitetes Leder nochmals verschärft und weitere Stoffgruppen, wie beispielsweise PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe), neu in den Katalog der nachzuweisenden Inhaltsstoffe aufgenommen.

„Mit der Neuauflage unserer Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430 wird die DGM somit gerade auch dem individuellen Verbraucherbewusstsein gerecht, das von einer zunehmenden Sensibilisierung für Umwelt- und Gesundheitsthemen gekennzeichnet ist“, sagt Winning. Darüber hinaus wolle sich die DGM auch selbst noch stärker für ein erhöhtes Umweltbewusstsein in der Gesellschaft einsetzen, schließt der Geschäftsführer. DGM/FT

Grafik: DGM

Weitere Informationen gibt es unter www.dgm-moebel.de