Tipps & Tricks

KLEINER RAUM – GROSSER KOMFORT!

Eine kleine Wohnung einzurichten, kann ganz schön kniffelig sein: zu wenig Stauraum, zu viele Nischen und Schrägen, zu wenig Platz. Wir behaupten: alles papperlapapp! Denn mit den richtigen Tricks verwandelst du selbst kleinste Räume geschickt in ein großzügiges Zuhause. Wir zeigen dir in diesem Blogbeitrag, worauf du beim Einrichten achten musst.

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Wusstest du, dass jeder Einwohner in Deutschland im Durchschnitt 44,6 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung hat? Die Zahl stammt vom Online-Portal deutschland.de und zeigt: Nicht nur Studenten müssen sich teilweise mit sehr wenig Quadratmetern arrangieren – auch Singles, Paare und Familien leben mitunter auf kleiner Fläche. Schuld daran sind teure Mieten und knapper Wohnraum in vielen Gegenden. Wegen der Corona-Pandemie kommt hinzu, dass viele Berufstätige vermehrt von zu Hause aus arbeiten – ohne dabei stets einen Extraraum für die Heimarbeit zu haben. Und so fungiert das Wohn- oder Schlafzimmer gleichzeitig auch als Büro.

Schlafen und Arbeiten in einem Raum kann mit dem richtigen Plan und einer geschickten Möbelwahl gelingen.

Die entscheidende Frage lautet also: Wie gelingt es, begrenzte Wohnflächen platzsparend einzurichten? Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du mit dem richtigen Plan, geschickter Möbelwahl und praktischen Tipps dein kleines Zuhause in eine heimelige Oase verwandelst.

Tipp 1: Miste deine Sachen radikal aus

Die gute Nachricht vorneweg: Wir von rauch sind überzeugt, dass man jede kleine Wohnung praktisch, modern und sehr stilvoll einrichten kann. Neben multifunktionalen Möbeln (dazu mehr unter Tipp 3) gibt es viele clevere Wohnideen, wie du mit einfachen Mitteln mehr Stauraum schaffen kannst. Bevor wir dir dazu allerdings mehr verraten, ist dein Einsatz gefragt: Trenne dich radikal von unnötigen Besitztümern! Natürlich kann das Ausmisten mitunter sehr nervig und zeitintensiv sein – ist aber insbesondere bei begrenztem Wohnraum dringend notwendig. Und wir garantieren dir: Hast du dich erst mal von deinem Ballast befreit, geht das Einrichten anschließend umso leichter.

Junge Frau sortiert ihren Kleiderschrank aus und verstaut die Sachen in einem Karton.
Wenn der Platz wegen zu viel Klamotten und Krimskrams knapp wird, hilft nur eins: ausmisten!

Ausmisten mit System: So geht’s!

Besorge dir drei große Umzugskartons und sortiere dein Hab und Gut nach folgenden Kriterien:

  1. Karton „Müll“: Sortiere alle Dinge in deinem Haushalt konsequent aus, die defekt sind.
  2. Karton „Spende/Verkauf“: Hier landen alle noch intakten Gegenstände, die du selbst nicht mehr möchtest, die aber für andere noch nützlich sein können. Eventuell kannst du die Sachen einem Secondhandladen oder einer Charity-Einrichtung spenden oder auf dem Flohmarkt bzw. auf Online-Portalen (ebay-kleinanzeigen.de, vinted.de) verkaufen.
  3. Karton „Speicher/Keller“: Von manchen Dingen kannst du dich nur schwer trennen oder du weißt nicht, ob du sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder brauchen könntest? Dann „parke“ die Gegenstände eine Zeit lang auf deinem Dachboden beziehungsweise im Keller. Du hast keine Extralagerflächen? Dann lieber ab in den Karton „Spende/Verkauf“!

Tipp 2: Mache dir einen Plan

Wo steht das Bett am besten? Wie groß darf mein neuer Schrank sein? Passt der Schreibtisch gut zwischen Tür und Fenster? Ein Raumplan kann dir diese Fragen im Handumdrehen beantworten. Damit ist ein gezeichneter Grundriss des Zimmers gemeint – möglichst groß und maßstabsgetreu. Miss dazu den Raum, den du einrichten möchtest, mit Zollstock, Maßband oder Laser genau aus. Bei Möbeln nimmst du Maße nicht nur von der Höhe und Breite, sondern auch von der Tiefe.

Anschließend zeichnest du die Möbelstücke, die du im Raum unterbringen möchtest, auf einem Extrablatt auf und schneidest sie aus. Tipp: Am besten benutzt du dazu Millimeterpapier. So kannst du schon im Vorhinein sehen, ob die Möbel im Raum wirklich passen und wie sich das neue Möbelstück auf das Raumgefühl auswirkt. Wer umzieht oder ein Zimmer ganz neu einrichtet, kann so spielend leicht verschiedene Stellmöglichkeiten durchprobieren. Kleiner Insider-Tipp: Für alle technikaffinen Einrichter gibt es kostenlose 3-D-Raumplaner im Internet. Mit ihnen lassen sich Räume dreidimensional betrachten und begehen – das Ganze natürlich virtuell an Computer, Smartphone oder Tablet.

Eine 3D Raumplanung eines Schlafzimmers.
Kostenlose 3-D-Raumplaner im Internet erleichtern die Planung der Einrichtung.
Skizze einer Raumplanung, die mit Zeichenpapier und Stiften erstellt wurde.
Räume und Möbelstücke können auf Millimeterpapier maßstabsgetreu skizziert werden.

So platzierst du deine Möbel optimal:

  1. Raum nach Zonen einteilen: Möbel lediglich an der Wand entlang zu platzieren, macht wenig Sinn. Besser: Du teilst deinen Raum nach Funktionen ein (zum Beispiel TV-Ecke oder Essbereich) und schaffst dir damit kleine Wohninseln.
  2. Raumteiler geschickt nutzen: Schreibtisch, Sofa, Sideboard oder ein offenes Regal kannst du als Trennelement verwenden. Natürlich kannst du die Möbel auch in den Raum hineinragend stellen, zum Beispiel direkt neben der Tür oder dem Bett. Weitere Ideen für Raumteiler: Paravent, Pflanzen oder Vorhänge.
  3. Natürliche Kuschelecken: Verfügt dein Raum über Dachschrägen, Nischen oder Winkel? Perfekt! Denn so kannst du dein Bett nicht nur platzsparend direkt unter die Schräge positionieren, sondern zauberst dir kuschelige Ecken mit Sichtschutz.
  4. Sofa oder Sessel mittig platzieren? Das geht – aber bitte stets mit der Vorderansicht zur Tür. Oft haben diese Möbel nicht immer einen ansehnlichen Rücken und wirken dann wenig einladend. Außerdem ist es nicht sehr angenehm, mit dem Rücken zur Tür zu sitzen.
Ein mittig platziertes Sofa kann als Trennelement zwischen zwei Bereichen dienen.

Tipp 3: Investiere in platzsparende Multifunktions-Möbel

Kurze Zwischenbilanz: Du hast deinen Haushalt sorgfältig ausgemistet und dich von unnötigem Krimskrams befreit. Prima! Trotzdem sind da immer noch jede Menge Dinge, die du in deinem kleinen Zuhause möglichst platzsparend unterbringen musst. Aber keine Sorge. Es gibt einen tollen Geheimtipp für diese kniffelige Situation: Möbel mit Stauraum.

Das sind die ultimativen Helfer, wenn Platz Mangelware ist. So zum Beispiel die Stauraumbetten Isotta, Adito Beds oder Scala von rauch. Hier wird der Raum unter dem Bett mit vielen praktischen Schubladen, die im Bettrahmen integriert sind und sich seitlich herausziehen lassen, optimal genutzt. So kannst du unter dem Bett nicht nur Dinge verstauen, die du selten brauchst, sondern auch Pullover, Bücher oder Socken, die du schnell griffbereit haben willst. Mehr noch: Das Bett Scala punktet obendrein mit einem klappbaren Kopfteil. Hier lassen sich Kissen oder Decken mit einem Handgriff clever verstauen.  

Weitere detaillierte Informationen über die rauch-Stauraumwunder erfährst du in unserem Blogbeitrag „Bett mit Stauraum“.

Möbel mit Köpfchen – weitere Inspirationen für Interieur-Liebhaber:

  • Raumsparwunder Schrankbett: Tagsüber sieht es aus wie ein zeitloses Sideboard. Klappt man es jedoch am Abend aus, verwandelt sich das Möbelstück ruckzuck in eine bequeme Schlafunterlage. Ideal ist das moderne Raumsparwunder Albero von rauch für Räume mit Mehrfachnutzung.
  • Hochbetten: oben schlafen, unten arbeiten: Deine Wohnung ist klein, hat aber hohe Decken? Dann sind Hochbetten die beste Wahl. Und so funktioniert’s: Dein Schlafplatz wandert einfach eine Etage höher, wodurch du jede Menge Stauraum unterhalb des Bettes gewinnst. Diesen kannst du für einen Arbeitsplatz oder eine gemütliche Sitzecke nutzen. Auch im Kinderzimmer ist ein Hochbett die ideale Lösung, damit dein kleiner Liebling mehr Platz zum Spielen und Toben hat.
  • Möbel an die Wand: Wenn deine Bodenfläche begrenzt ist, nutze einfach den Stauraum an der Wand. Mittels hängender Schränke, praktischer Regalüberbauten, schwenkbarer Wandleuchten oder aufklappbarer Schreibtische/Kommoden kannst du dir so versteckten Platz schaffen.

 Tipp 4: Setze auf filigrane Möbel mit Bodenfreiheit

Generell gilt: Wer wenig Platz zur Verfügung hat, sollte auf große wuchtige Möbel lieber verzichten. Stattdessen sind filigrane und schlanke Möbelstücke perfekt. Sie wirken weniger wuchtig und „erdrücken“ den Raum nicht. So wirkt ein Schrank mit offenen Regal-Elementen um einiges luftiger als ein komplett geschlossenes Modell. Apropos Leichtigkeit: Kennst du unser Möbelprogramm Carlsson? Mit seinem schlichten Design spiegeln Schreibtisch, Bett oder Schrank den skandinavischen Wohntrend bis ins Detail wider. Der Clou dabei: Die Möbel aus dieser Serie stehen auf Füßen, sodass der Boden sichtbar ist und den Raum dadurch offener und größer wirken lassen.

Carlsson (rauch ORANGE)
Carlsson (rauch ORANGE)

In puncto Einrichtungsstil empfehlen wir dir, bei einer Einzimmerwohnung grundsätzlich auf Schlichtheit und Minimalismus zu setzen. Wird zu viel Schnickschnack dekoriert, kann der Raum schnell überladen und voll wirken. Hier lautet die Devise: Weniger ist mehr!

Extratipp: Wenn du dich also aufgrund deines begrenzten Wohnraums gegen eine großzügige Couch entscheidest, aber trotzdem gerne liegend entspannen möchtest, ist eine Indoor-Hängematte genau das Richtige für dich. Alles, was du brauchst, sind ein/zwei Haken in der Wand und schon kannst du es dir gemütlich machen. Kommt Besuch, kannst du die Befestigungsösen mit wenigen Handgriffen lösen und den Stoff im Nu wieder wegpacken.

Mit einer Indoor-Hängematte kann man auch in kleinen Wohnzimmern entspannt chillen.
Entspannt chillen geht auch in kleinen Wohnzimmern: mit einer Indoor-Hängematte!

Tipp 5: Wähle Farben und Muster mit Bedacht

Auch zu viele Materialien, Muster und Farben wirken in kleinen Wohnungen schnell unruhig. Konzentriere dich also lieber auf wenige ausgewählte Farben und einheitliche Materialien. Mit Weiß liegst du übrigens immer richtig! Denn diese Farbe lässt kleine Räume heller und vor allem großzügiger wirken. Wer allerdings auf den einen oder anderen Farbtupfer in seinen eigenen vier Wänden nicht verzichten möchte, sollte diesen Tipp beherzigen: farbige Akzente lediglich in den ruhigen Ecken der Wohnung setzen – zum Beispiel in Kuschelecken.

Tipp 6: Rücke dein Zuhause ins rechte Licht

Fast hast du’s geschafft, deine kleine Wohnung in einen Ort mit großem Wohlfühlfaktor zu verwandeln! Den letzten Schliff bekommt dein Heim, wenn du verschiedene Lichtquellen optimal aufeinander abstimmst. Denn auch mit diesem probaten Mittel gewinnt dein Grundriss optisch mehr Quadratmeter. Wie das geht, verraten wir dir jetzt: Sorge zunächst für eine solide Grundbeleuchtung im Zimmer. Das funktioniert am besten mit indirekter Beleuchtung. Will heißen: Das Licht fällt nicht direkt auf ein Objekt, sondern strahlt über die Wände und Decken zurück in den Raum. Das ist eine gute Taktik, weil das Licht dabei stark in alle Richtungen gestreut wird und nicht blendet. Positiver Zusatzeffekt: Es bilden sich keine Schatten, sprich, unangenehme starke Kontraste. Folglich wirkt der Raum größer und behaglicher. Indirektes Licht zauberst du mit Wandlampen, LED-Streifen oder Deckenleuchten.

Weitere Kniffe für optimale Lichtverhältnisse:

  • Spots an: Richte Lichtspots und Strahler auf bestimmte Stellen im Raum, die dir gefallen und die du gerne betonen möchtest. Das kann beispielsweise ein Bild oder Kunstobjekt sein, aber auch architektonische Highlights oder schöne Wohnaccessoires. Damit schaffst du dir Lichtinseln, die deinen kleinen Raum in separate Bereiche strukturieren und somit größer scheinen lassen.
  • Kerzen, Windlichter & mehr: Echte Wohlfühlstimmung zauberst du im Handumdrehen mit Lichterketten, Teelichtern oder Stumpenkerzen. Das warme Kerzenlicht sorgt für eine gemütliche Atmosphäre, während das flackernde Schattenspiel das Auge ablenkt und den Raum größer wirken lässt, als er ist.