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15.10.2020
Wohntrend

Das Comeback der Hausbar

Von wegen altmodisch

Trends wiederholen sich. Das gilt nicht nur für Leggins, große Sonnenbrillen & Co., sondern auch für die Hausbar. Das Statussymbol der 1960er- und 1970er-Jahre feiert derzeit sein Comeback. Warum das so ist und wie ihr euren Barschrank zu Hause optimal einrichtet, erfahrt ihr hier. Zusätzlich gibt’s drei Cocktail-Rezepte zum Selbermixen!

 

Das Lebensgefühl der 60er-Jahre

Lässig fliegt das Jackett Richtung Couch, während der Gang zielsicher auf den Barschrank im Wohnzimmer zuführt. Versonnen macht sich der Hauptdarsteller einen Drink, nippt am Glas und geht langsam zum Fenster…

Diese Szene findet sich so oder zumindest so ähnlich in unzähligen Hollywood-Klassikern zwischen 1960 und 1980. Und begründete den Trend zur Bar in den eigenen vier Wänden. Wer Stil hatte und cool war – auch wenn dieser Begriff damals noch gar nicht existierte –, besaß eine Hausbar. Gefüllt war sie mit Rum (weiß und braun), Gin, Whisky, Cognac & Co. Dazu stellte der Hausherr noch passende Gläser, Messbecher und Eiswürfel zur Verfügung –mehr braucht es nicht für den Genuss zu Hause.

 

Neue Zeiten: Viele feiern zu Hause!

Ein Statussymbol, wie sie es früher war, ist die Hausbar heute nicht mehr. Doch spätestens seit die Corona-Pandemie uns zwingt, den gemütlichen Abend mit nur wenigen Freunden nach Hause zu verlegen, rückt sie langsam wieder ins Bewusstsein. Auch weil Social Distancing nirgendwo einfacher umzusetzen ist als in den eigenen vier Wänden. Ob Single Malt Whisky, Gin von der kleinen Manufaktur nebenan oder die Trend-Spirituose Wermut – jetzt muss der Barschrank sein Innerstes preisgeben. Und wer nicht persönlich dabei sein kann, schaltet sich via Chat-Tool dazu. So geht Cocooning in den 2020er-Jahren!

 

 

Arbeiten wie die Profis: Das richtige Besteck eröffnet in der Hausbar viele Möglichkeiten.

 

Startertipps: Das sollte in keiner Hausbar fehlen!

Shaker: In einer gut sortierten Hausbar darf ein Shaker nicht fehlen. Der Mixbecher wird für alle Drinks empfohlen, bei denen mehrere Zutaten gut durchmischt werden müssen.

Barmesser: Wird dazu benötigt, Zitronen, Limetten und Co. exakt zuzuschneiden. Außerdem: Ein echter Profi holt nicht jedes Mal ein anderes, sauberes Messer aus der Küche.

Jigger: Im normalen Sprachgebrauch als Messbecher bekannt. Besonders wichtig, um die richtige Menge der Zutaten beimengen zu können.

Muddler: Eine Limette ausquetschen? Dabei landet die Hälfte des Fruchtsaftes neben dem Cocktail. Deshalb ist der Stößel unverzichtbar.

Eiswürfel: Was wäre ein guter Drink ohne Eis? Statt Crushed Ice aus dem Supermarkt zu kaufen, kann einfach Wasser in die Eiswürfelform gefüllt werden.

 

  

Die einzige Regel: Es gibt keine Regeln!

Eine Hausbar kann ein echter Verwandlungskünstler sein. Das Bild der großen, offenen Schrankwand samt Tresen und Hockern ist dabei längst überholt. Schließlich ist es der Inhalt, der eine Kommode oder einen Schrank in eine Hausbar verwandelt. Lektion eins in der Lehre der Hausbar lautet folglich: Alles kann als Barschrank dienen, solange die Getränkeauswahl stimmt!

 

Offen oder geschlossen? So könnte deine Hausbar aussehen

Typ 1: Zeig, was du hast!

"Sieh her! Da bin ich!" Eine "offene" Hausbar kann der Hingucker in deiner Wohnung sein. Der teure Cognac und der edle Aperitif sollen schließlich angemessen präsentiert werden! Vorteil dabei: Ein offener Schrank erinnert an eine klassische Bar und lässt so das richtige Feeling aufkommen. Natürlich ist es mit dem Einräumen von Flaschen, Gläsern und Equipment nicht getan. Tipp: Eine einfache LED-Leiste an der Rückwand setzt die teuren Spirituosen stilecht in Szene.

  

 

Shuffle dir deine Hausbar!

Du weißt genau, wie deine Hausbar aussehen soll, findest dazu aber einfach nicht den passenden Schrank? Mit dem modularen System Shuffle bestimmst du, wie deine Getränke präsentiert werden sollen.

 

Typ 2: die Wundertüte

Die eher unscheinbarere Lösung ist die geschlossene Hausbar. Nahtlos fügt sie sich in das restliche Interieur ein – und glänzt schließlich, wenn sie gebraucht wird! Ist die Party vorbei, lässt sich das Getränke-Paradies ganz simpel mit den Türen verschließen und bis zur nächsten Nutzung verbergen. Das bietet auch verschiedenste Möglichkeiten bei der Platzierung des Schranks: Je nach Größe passt dieser problemlos sowohl ins Schlaf- als auch ins Wohnzimmer. 

  

 

 

Drei Cocktail-Rezepte für deine Hausbar

 

Martini-Cocktail "James Bond":

  • 1 grüne Olive
  • 5 cl Gin
  • 1 cl Martini
  • Crushed Ice
  • 1 Holzspieß

 

Eine Olive auf einen Holzspieß stecken und ins Glas setzen. Gin und Martini mit Crushed Ice mischen und im Shaker kräftig schütteln. Cocktail durch ein Sieb gießen und fertig ist der waschechte 007-Drink!

 

 

Klassischer Mojito:

  • 1 Limette
  • 2 Stiele Minze
  • 1-2 TL weißer Rohrzucker
  • 5 cl weißer Rum
  • Crushed Ice
  • 125 ml Sodawasser

 

Die Limette waschen und achteln. Minze waschen, trocknen und die Blätter von den Stielen zupfen. Limette und den Zucker in einem Glas mit dem Stößel zerdrücken. Rum und Minzeblätter hinzugeben, dabei die Blätter leicht andrücken. Crushed Ice bis auf ca. 2/3 der Glashöhe hinzugeben, mit Sodawasser auffüllen und nochmals umrühren. Mit übriger Minze verzieren.

 

 

Cosmopolitan:

  • 8 cl Wodka
  • 2 cl Cointreau
  • 8 cl Limettensaft
  • 12 cl Cranberrysaft
  • Eiswürfel
  • 1 Limette zum Verzieren

 

Wodka, Cointreau, Limettensaft und Cranberrysaft in den Shaker geben und einige Sekunden gut schütteln. Je drei Eiswürfel in die Gläser geben und den Cocktail durch ein Sieb darübergießen. Zum Servieren mit einem Stück Limette garnieren.

 

 

*** Hinweis: Der Kauf und Verzehr von Spirituosen ist erst ab 18 Jahren gestattet. Der Konsum von Alkohol kann gesundheitliche Risiken verursachen. ***